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Das Prozessaudit – Umsetzung von Qualitätsaudits nach ISO 9001

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Prozessverbesserung ist der große Überbegriff, wenn es um Prozess, beziehungsweise Verfahrensaudits geht. Zu unterscheiden ist dieses klar von einem Produktaudit. Bei Produkaudits geht es hauptsächlich darum, ob ein Produkt frei von Fehlern ist. Immer dann, wenn größere Mängel oder kritische Fehler bei Produkten oder den Prozessen, zu deren Herstellung festgestellt werden, kommt das Prozessaudit nach ISO 9001 zum Einsatz. Dies gilt insbesondere bei Prozessen, deren Parameter nicht direkt messbar sind, wie zum Beispiel Schweißen, Löten, Gießen, Härten oder Galvanisieren. Der Hauptfokus beim Prozessaudit liegt also im Schwerpunkt auf der Überprüfung von bestimmten Arbeitsabläufen, um systematische Fehler aufzudecken. 

Um dies effizient umzusetzen, benötigt das Unternehmen eine fundierte Datenmenge zu den relevanten selektierten Prozessen. Je systematischer man vorgehen kann, umso einfacher ist die Umsetzung des Prozessmanagements. Aus genau diesem Grund ist das sogenannte systematische Prozessmanagement auch eine Forderung der DIN EN ISO 9001 im Qualitätsmangement. Bei einem Prozessaudit nach ISO 9001 geht es vereinfacht gesagt darum, ob ein bestimmter Ist-Zustand auch wirklich dem geplanten Ziel entspricht. Da es sich bei einem Qualitätsmangementsystem immer auch um ein Führungs- und Steuerungssystem handelt, ist jedes Prozessaudit als strategischer Unternehmensschritt zu sehen.  Letztendlich stellt sich die Geschäftsleitung bei allen Prozessaudits nach ISO 9001 die Frage, ob der jeweils betrachtete Prozess den festgelegten Zielen entspricht.

Dabei geht es im Großen und Ganzen immer um die Unternehmensziele und die Wirkung, die das Unternehmen hier erzielen möchte. Ein Unternehmen, welches sich zum Beispiel den Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben hat und im Marketing einen entsprechend Außenauftritt verfolgt, muss natürlich auch bei den einzelnen Produktionsschritten diesen Aspekt berücksichtigen. Nur wenn klar definierte, festgelegte und eingeführte Soll-Prozesse vorliegen, kann ein Prozessaudit nach ISO 9001 durchgeführt werden. Des Weiteren werden zur Durchführung Mitarbeiter benötigt, die mit den Zusammenhängen der einzelnen Schritte vertraut sind. Dafür müssen die Mitarbeiter über gute Fachkenntnisse - sowohl des Prozesses selbst, wie auch der Produkte - verfügen. Nur wenn der technologische Zusammenhang klar definiert ist, kann auch das Audit durchgeführt werden. Klick hier für weitere Informationen dazu.

Meist veranlasst die Führungsebene das Audit, indem es zunächst festlegt, welche Prozesse durch das Auditorenteam beleuchtet und ausgewertet werden sollen. Die Veranlassung kann dabei natürlich auch spontan und außerplanmäßig erfolgen, falls die Fehler im Prozess unerwartet und plötzlich auftreten.  Das Ziel ist natürlich die Qualität der Produkte durch einen möglichst fehlerfreien bzw. optimierten Prozess unverändert hochzuhalten bzw. zu steigern.

Um am Markt bestehen zu können, müssen Unternehmen eine dauerhaft gleichbleibende Qualität in klar definierter Art und Weise gewährleisten. Je effizienter und effektiver dabei die Produktion der Produkte ist, desto mehr Gewinn bleibt für das Unternehmen.  Sind Prozesse optimal ausgerichtet und funktionieren fehlerfrei, kann sich das Unternehmen auf andere Kernbereiche konzentrieren und somit Vorteile gegenüber den Mitbewerbern erzielen. Die Optimierung des Qualitätsmangements und Prozessaudits nach ISO 9001 sind also mittel- und langfristig Instrumente, die zur Steigerung der Unternehmensziele beitragen.


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